Samson Felix Perutz wuchs in München auf, ging auf das Wilhelmsgymnasium und eröffnete nach seinem Medizinstudium eine Arztpraxis in der Schellingstr. 2. Am 02.08.1902 heiratete Felix Perutz die Protestantin Helene Auguste Emilie Schöttle. Er konvertierte vom Judentum zum Protestantismus. Das Paar hatte drei Kinder. Im Ersten Weltkrieg wurde Samson Perutz mehrfach ausgezeichnet. Noch im März 1935 erhielt er das Ehrenkreuz für Frontkämpfer. Wenige Monate später definierten ihn die „Nürnberger Rassengesetze“ aufgrund seiner Herkunft als Juden. Die zahlreichen antijüdischen Ausgrenzungen des NS-Regimes zwangen Felix Perutz am 11.11.1937 in den Suizid.
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