Als Jüdinnen und Juden Verfolgte, Opfer der Krankenmorde
Charlotte Königsberger, geb. am 22.08.1880 in Krefeld, war eine ledige Pianistin. In München lebte sie zuletzt in der Gedeonstr. 10. 1930 trat sie aus dem Judentum aus. 1932 wurde sie in der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar behandelt und wieder entlassen. Für zwei Jahre kam sie in der privaten Kuranstalt Neufriedenheim in Obersendling unter und wurde am 01.10.1934 in die Israelitische Heil- und Pflegeanstalt („Jacoby'sche Anstalt“) in Bendorf-Sayn bei Koblenz verlegt. Am 22.03.1942 wurde sie mit 13 anderen jüdischen Patienten in das Ghetto Izbica deportiert. Sie wurde von dem Amtsgericht München für tot erklärt.
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