Rosi Reich, geb. am 02.11.1925 in Zeitlofs, zog im Juli 1938 mit ihren Eltern und Bruder Max nach Mellrichstadt. Ab Mai 1940 absolvierte sie eine Haushaltslehre im Antonienheim, dem Kinderheim der Israeltischen Kultusgemeinde, und war nach Abschluss im Altenheim der Gemeinde in der Klenzestr. 4 tätig. Ab August 1941 leistete sie in der Flachsröste Lohhof Zwangsarbeit. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt kehrte sie nach Mellrichstadt zurück. Am 24.04.1942 wurde die Familie Reich in die Würzburger Sammelstelle Platz'scher Garten gebracht. Von dort wurden sie am darauffolgenden Tag nach Krasnystaw deportiert. Rosi Reich wurde in Folge der Deportation in Izbica ermordet.
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