Hedwig Hiller, geb. am 02.07.1876, lebte gemeinsam mit ihren ebenfalls unverheirateten Schwestern Johanna und Rosa Hiller in der Burgstr. 3 (heute 1). Das Wohnhaus hatte ihr Vater 1872 erworben, nachdem ihm zehn Jahre vorher das Bürgerrecht verliehen worden war. Während der NS-Zeit wurden die Schwestern Hiller aufgrund ihrer jüdischen Herkunft diskriminiert und verfolgt. Hedwig Hiller starb bereits im Jahr nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, am 30.01.1934. Ihre Schwestern wurden 1940 aus ihrem Zuhause in der Burgstraße vertrieben und 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort starben beide, vermutlich aufgrund der schrecklichen Bedingungen.
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