Hans Bretzfelder, geb. am 11.07.1921, lebte mit seiner jüngeren Schwester Lotte Friederike und seinen Eltern Siegfried (Sami) Bretzfelder und Franziska Bretzfelder, geb. Stark, in der Holbeinstr. 22 in Bogenhausen. Mit dem Beginn der NS-Diktatur wurde die jüdische Familie zunehmend diskriminiert. Im April 1938 emigrierte Hans Bretzfelder nach Straßburg. Nach der deutschen Besetzung Frankreichs 1940 wurde er jedoch auch dort verfolgt. Seine Eltern nahmen sich am 01.04.1942 aufgrund ihrer bevorstehenden Deportation nach Piaski das Leben. Im August 1942 wurde Hans Bretzfelder nach Auschwitz deportiert und ermordet. Seine Schwester Lotte konnte 1939 nach Palästina emigrieren.
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