Richard Burger, geb. am 28.08.1880 im Burgenland, wurde 1902 Geschäftsführer der Münchner Firma Arthur Fischer. 1910 heiratete der jüdische Kaufmann die Tochter des Inhabers. Das Paar bekam vier Kinder. Im Ersten Weltkrieg wurde Richard Burger mit dem Kaiser-Karl-Truppenkreuz ausgezeichnet. 1918 gründete er die Firma Aicher & Burger. Später war er Vertreter für Textilwaren. Die Burgers lebten ab 1932 in der Auenstr. 52. Trotz zunehmender Entrechtung seit 1933 wollte der Kaufmann nicht emigrieren. Er vertraute darauf, dass einem Weltkriegsteilnehmer nichts geschehen würde. Am 10.11.1938 wurde Richard Burger ins KZ Dachau verschleppt. Dort kam er am 16.11.1938 unter ungeklärten Umständen zu Tode.
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