Clementine Cahnmann, geb. am 07.09.1873 in Rheinbischofsheim. An der Seite von Bertha Pappenheim und Paula Ollendorff kämpfte sie schon Anfang des 20. Jhdt. für das Frauenwahlrecht. 1891 heiratete sie den Bankier Max Krämer. 1910 zog das Paar in die Trautenwolfstr. 4. Mit Beginn der NS-Herrschaft änderte sich das Leben der Krämers grundlegend. 1937 musste das Paar die Wohnung verlassen. Nach dem Tod ihres Mannes Max im August 1939 versuchte sie wiederholt aber erfolglos, Deutschland zu verlassen. Im Juli 1942 wurde sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort starb Clementine Krämer am 4.11.1942 völlig entkräftet.
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