Simone Sidonie Davidsohn, geb. am 31.05.1879, wuchs gemeinsam mit ihrem gehörlosen Bruder Ludwig in Frankfurt am Main auf. Seit 1920 lebte sie mit ihrem Mann, dem Kaufmann Julius Davidsohn, in der Widenmayerstr. 45 in München. Während der NS-Herrschaft wurden bei ihnen Kunstgegenstände beschlagnahmt; sie wurden gezwungen, Schmuck und Silbergegenstände abgeben. Am 17.06.1942 deportierte die Gestapo das Ehepaar ins Ghetto Theresienstadt. Dort starb Simone Davidsohn am 24.04.1943 aufgrund der katastrophalen Zustände. Ihr Ehemann war bereits am 11.08.1942 umgekommen. Auch ihr Bruder Ludwig Hirsch überlebte die Shoah nicht.
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