Johanna Kramer handelte mit technischen Ölen, Fetten und Seifen in der Preysingstraße 1/II. Ihr Antrag auf Verlegung des Gewerbes in die Franziskanerstraße 7/0 wurde vom Gewerbeamt abgelehnt. Am 04.01.1939 wurde das Gewerbe für den 31.12.1938 abgemeldet. Zu ihren Lieferanten gehörten u.a.: die chemische Fabrik Müller in Böckingen, Fa. Zapf & Lang in Schwäbisch Hall, die chemische Fabrik Weil in Pasing und die Seifenfabrik Schnell in der Sendlinger Str. Johanna Kramer wurde gemeinsam mit ihrer Tochter Jenny deportiert und ermordet. Ihre Tochter Luise war mit dem Nichtjuden Michael Anton Engl verheiratet, sie überlebte die Shoah in München.
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