Franz Xaver Stützinger stammte aus einer Arbeiterfamilie und war Mitglied der KPD. Mit Frau Margarete und Sohn Franz Xaver lebte er in der Volkartstr. 71. Als bekannter Kommunist wurde Stützinger unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Bayern verhaftet und am 25.03.1933 ins KZ Dachau überstellt. Als politischer Gefangener wurde er verdächtigt, illegale Schriften ins Lager geschmuggelt zu haben und daraufhin so schwer gefoltert, dass er am 11.05.1935 seinen Verletzungen erlag. In der Sterbeurkunde ließ man Selbstmord als Todesursache vermerken. Unter großer Anteilnahme seiner Freunde wurde er auf dem Münchner Westfriedhof beigesetzt.
<p>Die Standorterkennung ist fehlgeschlagen.</p><p>Bitte prüfen Sie die Standortfreigaben Ihres Browsers und/oder die Systemeinstellungen Ihres Gerätes.</p>