Rudolf Reinhardt wurde am 26.01.1899 in Hüffenhardt bei Ansbach geboren. Er war Musiker und verdiente sein Geld als Kapellmeister. Mit seiner Frau Anna bekam er sechs Kinder. Als Sinti*zze wurden die Familienmitglieder Opfer rassistischer Diskriminierung und Verfolgung. Ihren letzten Wohnsitz hatten sie in der Perlacher Str. 100 (heute Sintpertstr. 9-15) in einer Gartenkolonie. 1942 wurde Rudolf Reinhardt ins KZ Flossenbürg, später ins KZ Mauthausen-Gusen deportiert. Am 31.10.1942 wurde er dort ermordet. Auch seine Familie überlebte den Völkermord an den Sint*izze und Rom*nja nicht. Seine Frau Anna und die gemeinsamen Kinder wurden im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet.
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