Herbrecht Josef Reinhardt, geb. am 10.06.1927 in Stuttgart, lebte mit seiner Familie zuletzt in der heutigen Sintpertstraße 9-15 in einer Gartenkolonie. Als Sin*tizze war die Familie der Verfolgung durch das NS-Regime ausgesetzt. 1942, mit 15 Jahren, wurde Herbrecht Josef Reinhardt zusammen mit seinem jüngeren Bruder Martin auf amtliche Anordnung in das Umerziehungsheim Piusheim bei Glonn gebracht. Ein Jahr später wurden die beiden Brüder von der Münchner Kriminalpolizei zusammen mit ihrer Mutter und den Geschwistern ins „Zigeunerlager“ des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. Auch der Vater überlebte den Völkermord an den Sint*izze und Rom*nja nicht.
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