August Gänswein, geb.am 23.03.1891 in Riedern am Wald im Schwarzwald, lebte seit 1925 in München, in der Müllerstr. 3. Ein Neuanfang sollte es werden, nach Konkurs, Haft wegen Betrugs und dem schweren Straßenbahnunfall, bei dem er einen Fuß verlor. Aber Polizei und Justiz ermittelten immer häufiger gegen ihn. Der Vorwurf: seine angebliche Homosexualität. Als „Staatsfeind schlimmster Sorte“ gebrandmarkt kam er am 5.12.1936 ins KZ Dachau. Im Rahmen der Aktion 14f13 - der Ermordung von nicht mehr arbeitsfähigen Häftlingen aus den Lagern – brachte man August Gänswein mit 100 anderen Häftlingen am 22.01.1942 zur Tötungsanstalt Hartheim. Sie alle wurden unmittelbar nach der Ankunft vergast.
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