Philippine Höllenreiner, geboren am 12.06.1928 in Fürth, lebte mit ihren Eltern, dem Musiker und Händler Emil Leopold und Pauline Höllenreiner, sowie ihren Geschwistern, in der Landsberger Straße 267. Die zwölfjährige Schülerin wurde am 08.03.1943 im Gefängnis in der Ettstraße inhaftiert und fünf Tage später in das „Zigeunerlager“ des KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Die Zustände dort waren unbeschreiblich, sicher musste sie schwerste Zwangsarbeit verrichten. Am 08.03.1944 nahm die SS bei ihr eine Laboruntersuchung vor. Vielleicht missbrauchte sie das Kind für pseudomedizinische Versuche. Sie wurde im Frühjahr 1944 in Auschwitz ermordet.
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