Paul Hirsch, geb. am 23.07.1885 in Augsburg, wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf. Er studierte Maschinenbau und wurde 1920 im Fach Physik promoviert. In München lebte er zeitweise in der Königinstr. 85. Von den Nationalsozialisten wurde Hirsch als Jude und aufgrund seiner Erkrankung verfolgt. Am 23.12.1941 wurde er aufgrund angeblicher „Geistesschwäche“ vom Amtsgericht München entmündigt. Nachdem er 1941 in eine Heil- und Pflegeanstalt bei Koblenz eingewiesen worden war, wurde Hirsch am 15.06.1942 zusammen mit 271 anderen Patientinnen und Patienten ins Vernichtungslager Sobibor deportiert. Die SS tötete fast alle Verschleppten vermutlich sofort nach Ankunft am 19.06.1942.
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