Opfer der Krankenmorde, Wegen ihrer sexuellen Orientierung Verfolgte
Otto Karl Weis, geb. am 24.09.1877 in München, war Bauunternehmer. 1937 wurde er zwei Mal wegen Verstoß gegen den §175 in das Konzentrationslager Dachau eingewiesen. Am 14.08.1940 ordnete die Kriminalpolizei München „Schutzhaft“ an und wies ihn erneut in das Konzentrationslager Dachau ein. Am 11.12.1940 wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald überstellt, wo er nach der NS-Haftkategorie „Arbeitsscheu-Reich“ untergebracht war und Zwangsarbeit leisten musste. Am 15.07.1941 wurde er im Rahmen der „Aktion 14f13“ in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein deportiert und ermordet. An seinem letzten Wohnort in der Pestalozzistr. 36 erinnert ein Stolperstein an Otto Karl Weis.
Text von Sibylle von Tiedemann
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