Wilhelm Gögel, geb. am 01.11.1932 in München, lebte mit seiner Mutter in Sendling, wo sich die Familie liebevoll um ihn kümmerte. Eine Schule konnte er nicht besuchen. Am 15.10.1942 wurde er in die „Kinderfachabteilung“ der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar eingewiesen und am 15.04.1943 mit überdosierten Medikamenten ermordet. Die Familie ahnte den Mord und seine Cousine spürte als Kind, dass etwas Unvorstellbares geschehen sein muss. Erst 2020 konnte sie im NS-Dokumentationszentrum bei einem Angehörigentreffen offen über den ermordeten Cousin sprechen. 2023 beantragte sie ein Erinnerungszeichen für Willi, der so gerne auf dem Sofa hüpfte und um den seine Mutter ihr Leben lang trauerte.
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