Alexander Dünkelsbühler, geb. am 06.05.1875, stammte aus einer jüdischen Familie in Nürnberg. 1893 zog er zum Jurastudium nach München. Hier lernte er seine erste Frau, die Katholikin Eleonore Sporner kennen. 1898 kam ihr Sohn Otto zur Welt. 1900 trat Dünkelsbühler aus der Jüdischen Gemeinde aus. Noch vor dem Ersten Weltkrieg eröffnete er in München eine Kanzlei. Ab 1914 kämpfte er im Krieg, erhielt das Eiserne Kreuz und andere Verdienstorden. 1919 gründete er eine Gemeinschaftskanzlei am Maximiliansplatz 7. Seine spätere Lebensgefährtin Elisabeth Heims wurde 1941 deportiert und ermordet. Alexander Dünkelsbühler beging schon am 24.09.1935 Suizid, wenige Tage nach Erlass der „Nürnberger Gesetze“.
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