Ferdinand Kissinger, geb. am 13.10.1891 in Urspringen, wuchs mit sechs Geschwistern auf. Sein Vater Simon Kissinger war Lehrer und Vorbeter der Jüdischen Gemeinde. Nach dem Staatsexamen an der Israelitischen Lehrerbildungsanstalt in Würzburg trat Ferdinand um 1910 seine erste Stelle als Lehrer und Vorbeter der Jüdischen Gemeinde in Willmars an. 1924 zog er mit seiner Frau Sophie – die beiden hatten 1920 geheiratet – nach München. Dort wurde er Lehrer an der Jüdischen Volksschule. Im Zuge der Novemberpogrome wurde Kissinger im KZ Dachau inhaftiert und schwer misshandelt. Am 12.12.1938 kehrte er an seine Schule zurück. Am 20.11.1941 wurde er nach Kaunas deportiert und dort erschossen.
<p>Die Standorterkennung ist fehlgeschlagen.</p><p>Bitte prüfen Sie die Standortfreigaben Ihres Browsers und/oder die Systemeinstellungen Ihres Gerätes.</p>