Johanna Rödelheimer, geb. am 27.08.1898 in München, Tochter des Kaufmanns Julius Rödelheimer und seiner Frau Regina. Johanna Rödelheimer besuchte die Frauenarbeitsschule. Seit 1922 lebte sie bei ihren Eltern in der Sckellstraße 6. Sie entwarf Damenkleider und nähte selbst für das Damenbekleidungshaus Koelbl. Am 29.12.1936 wurde ihre Tochter Ilse Rödelheimer geboren. Sie wurde gemeinsam mit ihrer Mutter Regina, Schwester Marianne und ihrer Tochter Ilse am 20.11.1941 aus München nach Kaunas (Litauen) deportiert. In den Zug, der vermeintlich nach Riga gehen sollte, nahm sie ihre kleine Nähmaschine mit. Sie wurde am 25.11.1941 in Kaunas ermordet.
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