Joseph Weiss, geboren am 12.04.1894, kämpfte von 1914 bis 1918 im Ersten Weltkrieg. Dann arbeitete er als Privatgelehrter und Schriftsteller. Seit 1937 betrieb er ein Schreib- und Vervielfältigungsbüro, musste dieses aber wegen seiner jüdischen Herkunft am 29.11.1938 abmelden. 1939 heiratete er Elisabeth Springer. Das Ehepaar wohnte im Rosental 19 (heute Sendlinger Str. 3). Die Ehe wurde 1941 geschieden.
Er musste in eine sogenannte „Judenwohnung“ in der Landwehrstraße 44 ziehen und Zwangsarbeit im Gartenbau leisten. Im September 1941 wurde er in die „Judensiedlung Milbertshofen“ gebracht. Die Gestapo deportierte ihn am 20.11.1941 nach Kaunas, wo er am 25.11.1941 erschossen wurde.
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