Irma Marianne Hecht, geboren am 06.11.1885, war die Tochter des Fabrikanten Gustav Hecht und seiner Frau Fri(e)da in Nürnberg. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag zog Irma Hecht 1901 nach München, wo sie ein Gymnasium und dann die Universität besuchte. Nach dem Studium war sie wissenschaftliche Hilfskraft sowie Privatlehrerin für alte Sprachen.
Nach Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft wurde es als Jüdin für sie immer schwieriger, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Am 20.11.1941 deportierte die Gestapo sie zusammen mit rund 1.000 weiteren Jüdinnen und Juden nach Kaunas. Fünf Tage später erschossen SS-Männer Irma Hecht und alle anderen Verschleppten.
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