Max Wertheimer, geb. am 08.06.1881 in Mähren, zog 1907 nach München. 1918 heiratete der verwitwete jüdische Kaufmann Bertha Baum. Durch die Inflation geriet die Familie in den 20er Jahren in Not. Die Kinder mussten zeitweise im Kinderheim in der Antonienstr. 7 leben. 1926 zog die Familie in die Nymphenburger Str. 29. Zwei Söhne emigrierten 1935 und 1936, der jüngste wurde 1941 im KZ Dachau erschossen. Die Eltern mussten 1939 in eine Sammelunterkunft in der Reichenbachstr. 27 ziehen. Am 24.03.1942 wurden sie in die „Heimanlage für Juden“ in der Clemens-August-Str. 9, dann in die „Judensiedlung Milbertshofen“ und am 04.04.1942 in das Ghetto Piaski, Polen verschleppt. Dort verliert sich ihre Spur.
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