Moritz Triest, geb. am 29.01.1850 in Maineck im Kreis Lichtenfels, arbeitete als Hopfenhändler. Mit seiner Frau Emilie Böhm hatte er vier Kinder: Josef, Karl, Sophie und Berthold. Bis zum 13.11.1924 lebte die Familie in Bamberg, danach in München. Nach dem Tod seiner Frau am 21.04.1929 wohnte Moritz Triest bei seiner Tochter Sophie, zuerst in der Seidlstr. 11 und anschließend in der Mauerkircherstr. 26. Tochter Sophie emigrierte im August 1939 nach Cambridge in England. Ab 1939 lebte der Kaufmann im Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde in der Kaulbachstraße 65. Am 11.06.1942 wurde er aus München nach Theresienstadt deportiert und am 03.09.1942 dort ermordet.
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