Rosa Springer, geb. am 04.06.1866 in München, heiratete mit 20 Jahren den Kaufmann Emanuel (Emil) Reis. Das Paar bekam drei Kinder: Ludwig, Fritz und Frieda. Die Familie lebte seit 1893 in der Hackenstr. 4. Nach dem Tod ihres Mannes am 29.11.1936 zwangen die Nationalsozialisten sie mehrfach umzuziehen. Im April 1942 pferchte die Gestapo die 75-Jährige in das Barackenlager an der Knorrstraße 148. Von dort wurde Rosa Reis am 24.06.1942 in das Ghetto Theresienstadt und am 19.09.1942 weiter in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Dort wurde sie sofort nach Ankunft des Zuges am 21. oder 22.09.1942 ermordet. Ihre Söhne konnten ins Ausland emigrieren, ihre Tochter wurde in Auschwitz ermordet.
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