Fanny Böhm, geb. Rosenfeld, wurde 1863 in Lautenbach geboren. 1881 heiratete sie den Häute- und Fellhändler Leopold Böhm. Das Paar hatte zwei Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes 1927 führte die Witwe bis zu ihrem Ausscheiden 1933 mit ihrem Sohn die Firma „Leopold Böhm“ in der Berg-am-Laim-Str. 31. Fanny Böhm wohnte u. a. in der Mauerkircherstr. 36. Ihre Tochter war in zweiter Ehe mit einem italienischen Konsul verheiratet und emigrierte 1939 nach Italien. Ihr Sohn starb 1940 in München. Fanny Böhm lebte seit 1941 im Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde in der Kaulbachstr. 65. Im Juni 1942 wurde sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert und starb am 21.12.1942 angeblich an Altersschwäche.
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