Naphtali Tuchmann, geb. am 21.03.1890 Tyczyn, Galizien (heute Polen), betrieb eine Herrenschneiderei in der Bayerstr. 13. Mit seiner Frau Regina, geb. Tuchmann, hatte er zwei Kinder: Bernhard und Fanny. Naphtali und Regina Tuchmann waren mit seiner Schwester Anna Brunnengraber und deren Mann Jakob, Besitzer des Hauses in der Auenstr. 46. Unter den Nationalsozialisten wurde Naphtali Tuchmann gezwungen, sein Geschäft aufzugeben. Sein Sohn Bernhard konnte mit einem Kindertransport im Januar 1939 nach London emigrieren. Seine Frau Regina und seine Tochter Fanny wurden nach Piaski deportiert. Naphtali Tuchmann wurde am 14.09.1939 in das KZ Buchenwald verschleppt und am 11.10.1943 in Auschwitz ermordet.
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